Geschrieben am Aug 11, 2010 in Zürich |
Zürich gehört mit Abstand zu den schönsten Städten der Schweiz. Die Metropole in der Alpenrepublik kann auf wunderbare Weise Moderne und Historie verbinden. Ein Bildnis der Vergangenheit ist der Grossmünster von Zürich, der sogar als Wahrzeichen der Stadt fast überall Erwähnung findet.

Grossmünster Zürich flickr @Qtea
Wie bei vielen Kirchen in Deutschland und Schweiz spielt auch Karl der Große bei der Gründungslegende eine entscheidende Rolle, jedoch würde es Seiten sprengen, um diese hier wiederzugeben. Um es kurz zu fassen, der erste Deutsche Kaiser soll die Gräber der Gräber der Kirchenpatrone Felix und Regula gefunden haben und daraufhin eine Probstei hat gründen lassen.
Grossmünster Zürich: Baugeschichte
Über Bauten vor dem 12.Jahrundert ist relativ wenig bekannt, auch wenn bei Bauarbeiten Überreste eines Gotteshauses gefunden wurden, die man dem 11. Jahrhundert zuordnen kann. Der Grundbau der noch heute existierenden romanische Kirche wurde um 1100 begonnen und sollte rund 120 Jahre später fertiggestellt werden. Der große Zeitraum der Bauarbeiten hatte natürlich zur Folge, dass der Bau mehreren Stilrichtungsveränderungen unterlag und somit verschiedene Einflüsse zum Tragen kamen. Bis ins 20. Jahrhundert wurden zudem immer wieder Arbeiten vorgenommen, die eine optische Veränderung hervorriefen, wie die beiden markanten Türme mit Nadelhelm aus dem Jahr 1492. Um 1845 wurden noch einmal massive bauliche Massnahmen ergriffen, die aber später zum Teil wieder zurückgebaut wurden. weiterlesen »
Geschrieben am Jul 14, 2010 in Kanton Schwyz |
Einsiedeln klingt beim ersten Hören sehr nach Einsamkeit. Auch wenn die Gründungsgeschichte viel mit dem eigentlichen Einsiedeln zu tun hat, ist der Ort mittlerweile einer der bedeutensten Wallfahrtsziele der Schweiz mit einem der beeindruckendsten barocken Klosterbauten.

Rund 14.000 Menschen leben zur Zeit in Einsiedeln in der Schweiz, womit gleich ein Missverständnis ausgeschlossen werden kann. Die Namensbedeutung der Gemeinde, die im Kanton Schwyz gelegen ist, führt sich auf die Gründungsgeschichte zurück. Demnach soll der heilige Meinrad im Jahr 835 an dieser Stelle eine Kapelle errichtet haben, um in der Einsiedelei Gott besser dienen zu können. Allerdings erzählt die Legende weiter, dass Meinrad von zwei Landstreichern erschlagen worden ist, woraufhin zwei Raben diese verfolgt und vor Gericht gebracht haben. Hieraus lassen sich einerseits die Namens- als auch die Wappenentstehung von Einsiedeln erklären.
Kloster Einsiedeln: Geschichte und Architektur
Nach dem Tod von Meinrad soll es im Jahr 934, also knapp 100 Jahre später, zu einer Gründung eines Benediktinerabtei gekommen sein, aus deren Zeit nch zahlreiche Schriften erhalten werden konnten. Das heutige Kloster, welches aufgrund seiner barocken Bauweise Weltruhm geniesst, wurde zwischen den Jahren 1675 und 1734 erbaut. Hauptsächlich verantwortlich für den Bau des Klosters war Caspar Moosbrugger, während die Fresken von den Brüder Asam gestaltet wurden. Dies zählen zu den größten der Schweiz. Da Einsiedeln auf dem berühmten Jakobsweg nach Santiago de Compostela gelegen ist, gewann Einsiedeln schnell eine Bedeutung als Wallfahrts- und Pilgerort. Bei einem Besuch sollte man unbedingt einmal eine Führung durch das alterwürdige Kloster mitgemacht haben. Dieser dauert rund 90 Minuten und kostet 15 Franken. weiterlesen »