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Einsiedeln in der Schweiz: Wallfahrtsort mit imposanter Klosterkirche

Geschrieben am Jul 14, 2010 in Kanton Schwyz | kein Kommentar

Einsiedeln klingt beim ersten Hören sehr nach Einsamkeit. Auch wenn die Gründungsgeschichte viel mit dem eigentlichen Einsiedeln zu tun hat, ist der Ort mittlerweile einer der bedeutensten Wallfahrtsziele der Schweiz mit einem der beeindruckendsten barocken Klosterbauten.

Einsiedeln in der Schweiz flickr @chauletb

Rund 14.000 Menschen leben zur Zeit in Einsiedeln in der Schweiz, womit gleich ein Missverständnis ausgeschlossen werden kann. Die Namensbedeutung der Gemeinde, die im Kanton Schwyz gelegen ist, führt sich auf die Gründungsgeschichte zurück. Demnach soll der heilige Meinrad im Jahr 835 an dieser Stelle eine Kapelle errichtet haben, um in der Einsiedelei Gott besser dienen zu können. Allerdings erzählt die Legende weiter, dass Meinrad von zwei Landstreichern erschlagen worden ist, woraufhin zwei Raben diese verfolgt und vor Gericht gebracht haben. Hieraus lassen sich einerseits die Namens- als auch die Wappenentstehung von Einsiedeln erklären.

Kloster Einsiedeln: Geschichte und Architektur

Kloster Einsiedeln flickr @TMOFNach dem Tod von Meinrad soll es im Jahr 934, also knapp 100 Jahre später, zu einer Gründung eines Benediktinerabtei gekommen sein, aus deren Zeit nch zahlreiche Schriften erhalten werden konnten. Das heutige Kloster, welches aufgrund seiner barocken Bauweise Weltruhm geniesst, wurde zwischen den Jahren 1675 und 1734 erbaut. Hauptsächlich verantwortlich für den Bau des Klosters war Caspar Moosbrugger, während die Fresken von den Brüder Asam gestaltet wurden. Dies zählen zu den größten der Schweiz. Da Einsiedeln auf dem berühmten Jakobsweg nach Santiago de Compostela gelegen ist, gewann Einsiedeln schnell eine Bedeutung als Wallfahrts- und Pilgerort. Bei einem Besuch sollte man unbedingt einmal eine Führung durch das alterwürdige Kloster mitgemacht haben. Dieser dauert rund 90 Minuten und kostet 15 Franken. weiterlesen »